Montag, 6. Oktober 2014

Lenin zur demokratischen und sozialistischen Etappe der russischen Revolution

Auszüge aus 5 Werken vor und nach der Oktoberrevolution


1. aus: Arbeiterdemokratie und bürgerliche Demokratie. 1905 (LW8)


Gegen das Argument, die Hegemonie des Proletariats in der demokratischen Revolution sei irreal, da die meisten Liberalen nicht einmal für allgemeine, gleiche und geheime Wahlen seien:
Jeder Liberalismus taugt dazu, dass die Sozialdemokratie ihn genau so weit unterstützt, wie er tatsächlich als Kämpfer gegen die Selbstherrschaft auftritt. Diese Unterstützung, die der einzige bis zu Ende konsequente Demokrat, das heißt das Proletariat, allen inkonsequenten (d.h. bürgerlichen) Demokraten erweist, ist ja die Verwirklichung der Idee der Hegemonie. Nur die kleinbürgerliche, krämerhafte Auffassung von der Hegemonie sieht deren Wesen in einer Vereinbarung, in gegenseitiger Anerkennung und in papiernen Bedingungen. Vom proletarischen Standpunkt aus gehört die Hegemonie im Kriege demjenigen, der am energischsten von allen kämpft, der jede Gelegenheit benutzt, um dem Feind einen Schlag zu versetzen, bei dem Worte und Taten übereinstimmen und der deshalb der jede Halbheit kritisierende ideologische Führer der Demokratie ist.*

Samstag, 22. Februar 2014

Meinungsstreit und Handlungseinheit - geht beides?

Beate Landefeld
Eure Einladung verdanke ich dem Nachdruck meines Artikels zum Thema „Meinungspluralismus und Kommunistische Partei“ aus den Marxistischen Blättern 1989. Die darin behandelten Probleme existieren in modifizierter Form auch heute.